Die königlichen Kolonien

Dem geneigten Leser dürfte auffallen, dass in den Kolonialflaggen nicht die normale Flagge von Hy-Prydain in der linken oberen Ecke steht, sondern die Kriegsflagge. Die Symbolträchtigkeit dieser Flagge ist durchaus absichtlich ambivalent gewählt. Offiziell ist die Wahl auf die Kriegsflagge nur deshalb gefallen, weil die vier Strahlen für die ursprünglichen Königreiche einstehen, und die acht Strahlen somit für die erweiterten Gebiete sehen. Inoffiziell – oder Gerüchte weise, je nachdem wie sehr man das glauben mag – bedeutet das durchaus auch, dass in den Kolonien ein dauerhaftes Kriegsrecht gilt.

Qin

Die Flagge der königlichen Kolonien in Qin

Qin ist ein interessantes Land, wo die Krone sich einen kleinen Teil als Kolonie sichern konnte. Fremde Gewürze, farbenfroh bedruckte Seide, kunstvoll gearbeitete Vasen, Porzellan und allerlei anderer Handwerksstücke kommen aus Qin. Aber auch viele Handelsgüter, die für die Guild of Joy and Laughter interessant sind. Auch eine andere Art des Boxens, auf eine akrobatische Art und Weise mit Hand und Fuß zuschlagend kommt von hier. Die Waffen sehen für die Augen der Hy-Prydainer sehr merkwürdig und oft unbrauchbar aus, beweisen im Kampf dann aber doch ihre Effektivität.

Jharkand

Die Flagge der königlichen Kolonien in Jharkand

Jharkand ist vor allem durch die ATM bekannt geworden, die ihre ausgezeichneten Teesorten von hier beziehen und in ganz Hy-Prydain vertreiben.

Tusaly

Die Flagge der königlichen Kolonien in Tusaly

Über die Kolonie in Tusaly ist noch nicht allzuviel bekannt, da sie auch die jüngste Kolonie bildet. Am meisten ist sie bisher von der Exploratorengilde ergründet und als beliebtes Ausflugsziel für exotische Jagden vermarktet. Die Kultur ist sehr fremdartig, vor allem was ihre Religion angeht, die mit menschlichen und tierischen Knochen arbeitet und behauptet auch mit den Geistern verstorbener kommunizieren zu können – ein Umstand der vor allem in den gehobeneren Kreisen Hy-Prydains für viel Neugier sorgt.

Weitere Kolonien

… sind noch nicht soweit befriedet, als dass sie wahrhaftig unter der königlichen Krone geeint gelten könnten.